| Derzeitiger
Eigentümer: Adalbert Pfandler
Verleihung der Erbhofwürde: 1993
In Familienbesitz seit: 17. November 1758
Besitzübergänge: 1792, 1813, 1850, 1897, 1931,
1977
Einstige Grundherrschaft: Herrschaft Rottenburg
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| Am
17. November 1758 kaufte der Fischer des Grafen von
Tannenberg Michael Pfandler aus der Konkursmasse des
Sebastian Schober das sogenannte Schneidergut um 2.150
Gulden samt Fahrnissen, Vieh und Futter. Der Masseverwalter
Hans Schwaiger hatte schon vor diesem Kauf einiges
veräußert. Schober war nur acht Jahre Inhaber des
Schneidergutes und hatte dieses erst 1750 mit seiner
Frau Agatha geb. Mesner erworben.
Nach fast 24 Jahren Bauernschaft entschloß sich Michael
Pfandler im Jahre 1792 den Hof seinem noch unverheirateten
Sohn Johann zu übergeben. Aus der Ehe mit Elisabeth
geb. Pfandler waren noch die Kinder Josef, Peter (Seehüter
in Schlitters), Maria (Bierwirtin in Straß) und Notburga
(Frau des Lorenz Hochmeth zu Astholz) hervorgegangen.
Damals gehörten zum Schneidergut das Wohnhaus, welches
schon vor 200 Jahren die Hausnummer 18 trug, sowie
Stadel, Stall, ein eigener Backofen, sowie ein Obst-
und Krautgarten. Als im Jahre 1774 alle Grundstücke
mit Grundsteuer taxiert wurden, hatte Michael Pfandler
in der Steuerfassion ausdrücklich vermerken lassen:
"Es ist zu wissen, daß der meiste Teil in der Wassergefahr
liegt... Ist fast kein Jahr, wo nicht die Ziller etliche
Mal übergehet und vom Innstrom hereingeschwellt wird."
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